Musik im Gottesdienst

Die Gottesdienste in unserem Sendungsraum Troisdorf werden von unseren Kirchenmusikern musikalisch gestaltet.

Zu vielen Anlässen im Jahr werden die Gottesdienste besonders festlich gestaltet, oft wirken dabei unsere Chorgruppen und Instrumentalisten mit.

Auf dieser Seite finden Sie Ankündigungen zu speziell gestalteten Gottesdiensten.

 

Sie singen oder spielen ein Instrument und haben Interesse, an einem unserer Gottesdienste als Musiker in Zusammenarbeit mit unseren Kirchenmusikern mitzuwirken?

Dann melden Sie sich gerne unter kirchenmusik( at )stjohannes-troisdorf.de

Lied des Monats Oktober 2022 GL 847 „Nun, Freunde, sind wir frohgemut“

 

Mit der Aktion “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen jeden Monat eines der bisher noch eher unbekannteren Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Das „Lied des Monats“ erklingt in unseren Sonntagsmessen und wird von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

Das Lied ist im Kölner Anhang des Gotteslobs unter der Rubrik „Maria“ zu finden. 

Der Text stammt von Georg Thurmair (1909 - 1984). Er war ein deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist und Dokumentarfilmer. Die Texte von ca. 300 Kirchenliedern, darunter so bekannte wie GL 281 „Also sprach beim Abendmahle“, GL 334 „O Licht der wunderbaren Nacht“ und GL 489 „Lasst uns loben, freudig loben“ stammen aus seiner Feder.

Das Lied des Monats Oktober „Nun, Freunde, sind wir frohgemut“ wurde erstmals, allerdings mit etwas anderem Text (Nun, Brüder, sind wir frohgemut), 1935 in der Jugendzeitschrift „Die Wacht“ veröffentlicht. 
Der Musikpädagoge und Komponist Adolf Lohmann (1907 - 1983) vertonte den Text 1936.
Zuerst wurde es bei den Jugendwallfahrten zum Altenberger Dom gesungen, weshalb es auch als „Altenberger Wallfahrtslied“ bekannt ist.
1938 wurde es in das vom Verlag Jugendhaus Düsseldorf veröffentlichte Liederbuch „Kirchenlied“ aufgenommen und fand so große Verbreitung.
Das Lied wurde weder 1975 noch 2013 in den Stammteil des Gotteslobs aufgenommen; es findet sich aber in einigen Diözesananhängen mit textlichen Variationen.
Die Melodie von Adolf Lohmann steht, wie viele Gesänge des Gotteslobs, in F-Dur, schwingt im ¾-Takt und ist in der A-B-A-Form komponiert. Das Lied sollte fließend, Viertel ca. 130, gespielt werden. 
Im Videolink wird zunächst die Melodie im Übetempo vorgespielt. Anschließend erklingt der vollständige Choralsatz.
Die Ton- und Bildaufnahmen wurden in St. Maria Königin erstellt.
Elisabeth Klingner
Kirchenmusikerin

 
 

Lied des Monats September "Hände, die schenken"

Mit der Aktion “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen einige bisher noch eher unbekanntere Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Jeweils ein Lied steht in einem Monat im Mittelpunkt. Diese erklingen in unseren Sonntagsmessen und werden von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

GL 816 „Hände, die schenken“

Das Lied ist im Gotteslob unter der Rubrik „Vertrauen und Trost“ zu finden. 

Der Text stammt aus der Feder von Claus-Peter März (1947 - 2021). Er war katholischer Priester, Theologe und Professor für Exegese und Theologie des Neuen Testaments der Universität Erfurt. Durch seine Zusammenarbeit mit dem Kirchenmusiker Kurt Grahl wurde er auch als Textautor neuer geistlicher Lieder (NGL) bekannt. Das wohl bekannteste Lied ist „Wenn das Brot, das wir teilen (GL 474)“.

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“ (Virgina Satir)

Genau das bringt der Text des Liedes „Hände, die schenken“ zum Ausdruck. Die Begegnung mit Jesus war und ist für viele Menschen tröstend, ermutigend und aufbauend.

Die Melodie von Kurt Grahl (*1947) ist sehr einfach gehalten. Das Stück steht in C-Dur und ist im 4/4-Takt geschrieben. Das Lied sollte fließend, aber nicht zu schnell gespielt werden, da der Text im Vordergrund steht.
Im Folgenden wird zunächst die Melodie im Übetempo vorgespielt. Anschließend erklingt der vollständige Choralsatz.

Elisabeth Klingner
Kirchenmusikerin

Lied des Monats August „Tief im Schoß meiner Mutter gewoben“

praise-to-god-geb23a2bbe_1920 (c) Katholische Kirchengemeinden in Troisdorf

Mit der Aktion “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen jeden Monat eines der bisher noch eher unbekannteren Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Das „Lied des Monats“ erklingt in unseren Sonntagsmessen und wird von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

Das Lied des Monats August „Tief im Schoß meiner Mutter gewoben“ befasst sich mit der Menschwerdung und die Liebe Gottes vom ersten Moment des Lebens an.

Der Pfarrer und Dichter Jürgen Henkys schuf das Lied als deutsche Übertragung des niederländischen „In de schoot van mijn moeder geweven“ das auch im Original mit der Melodie von Willem Vogel verbunden ist.

Das Lied steht in der Rubrik „Vertrauen und Trost“ im Stammteil des Gotteslobs – es trifft die Aussage, dass kein Mensch ein Zufallsprodukt ist, sondern mit all seinen Eigenschaften von Gott erschaffen, geliebt und gekannt ist.

Grundlage des niederländischen Originals und der deutschen Übertragung sind Motive aus dem Psalm 139 „Der Mensch vor dem allwissenden Gott“. Er erzählt von der Menschwerdung, der Erschaffung und Erwählung jedes einzelnen Menschen von Gott bereits im Mutterleib.

In der Liedübertragung sind es die zentralen Motive des „Lichtes“, des „Namens“ und „Wortes“, die mit der Schaffung des Menschen verbunden werden. Auch das Gotteslob und der Gesang spielen in den letzten beiden der fünf Strophen des Liedes eine große Rolle, denn dieses ist dem Menschen zusammen mit Gottes großem Vertrauen geschenkt, um ihn zu loben und so die „drohende Nacht zu bezwingen“.

Das Lied ist ein Teil einer Sammlung von Liedübertragungen von Jürgen Henkys. Einige Lieder mit den eingängigen Melodien und gleichsam lebensnah und theologisch wertvollen Texten finden sich im neuen Gotteslob.

Informationsquelle: Franz; Kurzke; Schäfer (Hg.): Die Lieder des Gotteslob

Lied des Monats Juli "Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen"

Mit der Aktion “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen einige bisher noch eher unbekanntere Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Jeweils ein Lied steht in einem Monat im Mittelpunkt. Diese erklingen in unseren Sonntagsmessen und werden von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

GL 452 „Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen“

Das Lied ist im Gotteslob unter der Rubrik „Segen“ zu finden. 
Der Text stammt aus der Feder des Franziskanerpaters Helmut Schlegel. Schlegels Text entstand 1983 und basiert auf dem „Aaronischen Segen (Num 6, 22-27)“. Zunächst von Winfried Heurich vertont, komponierte 1998 der Kirchenmusiker Thomas Gabriel im Auftrag des Amts für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg eine neue Melodie, die auch in das heutige Gotteslob Eingang gefunden hat.

Das Lied zählt zum Genre des „NGL (Neues Geistliches Liedgut)“. Man erkennt dies z. B. an den Akkordsymbolen über den Noten. Sie zeigen überdies, dass das Lied nicht für a capella Gesang gedacht ist, sondern stets begleitet werden sollte, zumal sich die Melodie über die Harmonien der Begleitung erschließt. Wechselnde Vorzeichen (fis und f, h und b, cis und c) gelingen mit der richtigen Begleitung mühelos und ergeben insgesamt eine farbige Musik in der Tonart D-Dur, die in einigen Takten zu F-Dur wechselt.
Für die Uraufführung im Freiburger Münster gab es eine besondere Regieanweisung, die leider nicht in das Gotteslob übernommen wurde: „Kehrvers: Alle, Strophen jedoch aufgeteilt auf beide Chorseiten“, was mit Iund II in den Noten gekennzeichnet ist.

Das Gotteslob schlägt ein fließendes Tempo vor: Viertel = 88.
Im Folgenden wird zunächst die Melodie im Übetempo vorgespielt. Anschließend erklingt der vollständige Choralsatz.

Lied des Monats Juni "Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch"

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Mit der Aktion “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen jeden Monat eines der bisher noch eher unbekannteren Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Das „Lied des Monats“ erklingt in unseren Sonntagsmessen und wird von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

Das „Lied des Monats“ im Juni „Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch“ ist ein Lied, das gleichermaßen zur Eröffnung und zur Gabenbereitung gesungen werden kann. Es steht im Gotteslob unter der Nummer 146.

In vier Strophen beschreibt es die Einladung Gottes zum Gottesdienst und zur Eucharistie, in der sich Gott für die Welt hingibt.

Viele zentrale Gedanken, wie die Gemeinschaft, die Geborgenheit in Gott, Nachfolge und Friede, die durch die Einladung und die Sendung im Gottesdienst ausgehen, erklingen im Text von Johannes Jourdan aus dem Jahr 1969.

Zentral ist die Besinnung auf das Wort Gottes, die das Neue, die Versöhnung, den Frieden und die Liebe schafft, wie es zum Schluss einer jeden Strophe heißt.

Durch die Verwendung einer einfachen Sprache und der Ich-/Wir-Perspektive wird eine persönliche Beziehung und Gemeinschaft durch den Text spürbar. Das Lied ist so für alle Altersgruppen ansprechend und gut geeignet.

Die Melodie von Andreas Lehmann aus dem Jahr 1969 regt durch eine einprägsame Melodie und einen mitreißenden Rhythmus zum Mitsingen an.

Lied des Monats Mai "Es wird sein in den letzten Tagen"

Mit der Aktion “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen einige bisher noch eher unbekanntere Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Jeweils ein Lied steht in einem Monat im Mittelpunkt. Diese erklingen in unseren Sonntagsmessen und werden von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

Das Lied des Monats Mai „Es wird sein in den letzten Tagen“ findet sich im Gotteslob (Nr. 549) unter der Rubrik „Die himmlische Stadt“ . 

Der Text wurde von Walter Schulz, ehemals Jugendpastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Mecklenburg, 1963 verfasst und 1987 überarbeitet. Inspiriert wurde der Verfasser durch eine Statue eines russischen Künstlers, die im Garten des UNO Hauptquartiers in New York steht. Sie zeigt einen Mann, der ein Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet.

In den beiden ersten Strophen greift er einen Text des Propheten Micha auf, der sich im Buch Micha 4, 1-3 findet. Micha beschreibt hier seine Vision von Frieden.

In der dritten Strophe stellt der Autor die Frage, ob die Vision des Propheten für unsere Zeit noch von Bedeutung ist. Die Antwort ist recht eindeutig: Wir sind gemeint; wir sollen uns aufmachen und den Weg Jesu gehen, damit wir schon heute erahnen können, wie ein gerechtes und erfülltes Leben aussehen kann.

1985 komponierte der Kirchenmusiker Manfred Schlenker die Melodie, die wir heute im Gotteslob finden. „Um jegliche Militanz auszuschließen, schwingt die Melodie im 6/4-Takt“, so der Komponist. Die Tonart ist h-Moll.

Das Gotteslob schlägt ein sehr flottes Tempo vor (Viertel = 160). Es lohnt sich, es so einmal auszuprobieren!

Im Videolink wird zunächst die Melodie im Übetempo vorgespielt. Anschließend erklingt der vollständige Choralsatz. An der Orgel zu hören ist Elisabeth Klingner.

 

Lied des Monats April "Heilig, heilig, heilig"

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Mit der Aktion “Lied des Monats“, die im März gestartet ist, möchten wir Ihnen einige bisher noch eher unbekanntere Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Jeweils ein Lied steht in einem Monat im Mittelpunkt. Diese erklingen in unseren Sonntagsmessen und werden von unseren Kirchenmusikern vor der Messe mit Ihnen angesungen.

Das Lied des Monats für den Monat April ist eine neue Vertonung des allseits bekannten Sanctus-Textes („Heilig, heilig, heilig“) aus der Liturgie.

Der Gesang geht zurück auf eine Bibelstelle bei Jesaja, in dem die Engel Gott mit dem dreifachen Heilig preisen. Der zweite im Sanctus enthaltene Jubelruf ist das „Hosanna“, das die Menge Jesus Christus beim Einzug in Jerusalem zurief.

In jeder Messfeier erklingt das Sanctus nach der Präfation vor der Wandlung der Gaben. Mit dem Jubelruf begrüßen wir Christus, in dem wir in den Gesang der Engel im Himmel einstimmen.

Den traditionellen Text des Sanctus hat die Düsseldorfer Kirchenmusikerin Pamela König im Jahr 2009 in einer modernen Melodie neu vertont. Wir finden es unter der Nummer 726 im Kölner Eigenteil des Gotteslob.

Heilig, heilig, heilig,

Gott, Herr, aller Mächte und Gewalten.

Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.

Hosanna in der Höhe.

Hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn.

Hosanna in der Höhe.

Lied des Monats März: "Nun ist sie da, die rechte Zeit"

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Mit einer neuen Aktion dem “Lied des Monats“ möchten wir Ihnen einige bisher noch eher unbekanntere Lieder aus unserem Gesangbuch Gotteslob vorstellen. Jeweils ein Lied steht in einem Monat im Mittelpunkt. Diese erklingen in unseren Sonntagsmessen und wird von unseren Kirchenmusikern vor der Messe angesungen.

Das erste „Lied des Monats“ für den Monat März bezieht sich auf die Fastenzeit, die den gesamten Monat prägt. Es steht unter der Nummer 638 im Gotteslob und trägt den Namen „Nun ist sie da, die rechte Zeit“.

Der Text des Liedes geht zurück auf den alten lateinischen Hymnus „Nunc tempus acceptabile“ aus dem 10. Jahrhundert und wurde von Marie Luise Thurmair für das Stundenbuch 1978 in unsere Sprache und Zeit übertragen.

Es erzählt von der Fastenzeit, einer Zeit des Gebetes, des Fastens und der Buße, die vorbereitet auf die österliche Erlösung im Licht Christi.

Die Melodie stammt von Louis Pinck aus dem Gesangbuch Kirchenlied von 1938.

Im Youtube- Kanal von katholisch.de wurde dieses und weitere Lieder von Jugendchören eingesungen. Mit dem Link gelangen Sie zum Video zum Hören und Mitsingen.

Kleine Chorprojekte in St. Johannes

Für alle, die Freude am gemeinsamen Singen haben, gibt es in St. Johannes nun eine neue Reihe von kleinen Chorprojekten:

Jeweils um 9.30 Uhr beginnt eine Ansingprobe, in der Lieder, Kanons und einfache Chorsätze erarbeitet werden. Um 11.15 Uhr wird dann die Messe in St. Johannes mit den erarbeiteten Stücken gestaltet.

Die Projekte sind offen für alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen und sollen auch gerade Leute ansprechen, die nicht wöchentlich an einer Chorprobe teilnehmen können.

Die Termine der Chorprojekte sind der 4. Fastensonntag am 27. März, der Palmsonntag am 10. April mit einem Schwerpunkt auf gregorianischem Choral und Christi Himmelfahrt am 26. Mai.

Das letzte Chorprojekt für den Pfingstsonntag ist als Frauenchorprojekt geplant mit einer Vorbereitungsprobe am Samstag, 4. Juni von 10-13 Uhr im Chorzentrum St. Gerhard.

Zur musikalischen Planung ist eine vorherige Anmeldung erwünscht an kirchenmusik@stjohannes-troisdorf.de

Chorprojekte-2022-1-Plakat (c) Katholische Kirchengemeinden in Troisdorf

Musikalische Impulse auf YouTube

videos_auf_smartphone (c) Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

In der aktuellen Zeit der Corona-Pandemie gehen wir neue Wege.

Hören Sie sich Musikalische Impulse unserer Kirchenmusiker auf YouTube an.